Conor O'Donnell
A boat is a foreign space
In einem Boot auf dem Wasser zu sein, ist vergleichbar mit einem Zufluchtsort. Auf der Wasserreise wird das Gefährt zu einem Ort vorübergehender Isolation. Der Übergang von einem Ort zum nächsten gleicht dabei eher einer Metamorphose als einem Vorwärtskommen. Ausserdem ist es für die meisten von uns ein sehr ungewohnter Raum: ein Raum, der stets in Bewegung ist und den wir nie ganz unter Kontrolle haben.
Aus diesen Gründen verwenden wir Boote gerne als Metaphern und Symbole. Zugleich werden wir von ihnen angezogen, selbst wenn sie still am Ufer liegen. Bewegungslos rufen sie zu uns hinüber. Das Boot – ein Raum, der von seiner Umgebung abgeschnitten zu sein scheint. Es ist diese Trennung zweier Räume, die ich mit meiner künstlerischen Arbeit thematisieren möchte.
Mit Techniken, die ich als junger Mann als Fischer und traditioneller Bootsbauer im Westen Irlands erlernt habe, möchte ich einen Raum schaffen, der von der Umgebung getrennt ist, aus der er betrachtet wird.
Verortung: Rampe Atelierhaus Bildzwang
